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Deutschland

Standard Chartered unterzeichnet Klima-Selbstverpflichtung des deutschen Finanzsektors

on 2 Jul 2020

Frankfurt. 30. Juni 2020: Die Standard Chartered Bank AG hat eine freiwillige Selbstverpflichtung unterzeichnet, ihre Kredit- bzw. Investmentportfolien im Einklang mit den Zielen des Pariser Klimaabkommens auszurichten.

Gemeinsam mit einer Reihe von Unternehmen des deutschen Finanzsektors hat sich die Standard Chartered darauf verständigt, durch die Veröffentlichung und Zielsetzung zur Reduzierung der mit den Kredit- und Anlageportfolios verbundenen Emissionen einen Beitrag zum Klimaschutz zu leisten und die nachhaltige und zukunftsfähige Weiterentwicklung der Wirtschaft zu unterstützen.

Bis Ende 2022 wird jeder Unterzeichner gegenseitig akzeptierte Methoden zur Messung der Klimaauswirkungen seiner Kredit- und Investitionsportfolios entwickeln und einführen und diese dann im Einklang mit nationalen und internationalen Klimazielen steuern. Die Unterzeichner wollen sich gegenseitig bei der Erhebung der notwendigen Emissionsdaten und bei der Entwicklung von Messmethoden und Ansätzen zur zielkonformen Steuerung des Bankgeschäfts unterstützen. Um der gemeinsamen Verantwortung und der jedes einzelnen Akteurs gerecht zu werden, verpflichtet sich jeder Unterzeichner, jährlich (z.B. im Rahmen seiner bestehenden Berichtsformate) über seine individuellen Fortschritte bei der Implementierung zu berichten.

Weitere Informationen zur heutigen Ankündigung und die Selbstverpflichtung finden Sie hier.

Heinz Hilger, CEO der Standard Chartered Bank AG: “„Die Umsetzung der Beschlüsse des Pariser Klimaabkommens braucht ehrgeizige, kollektive Anstrengungen auf globaler und auf lokaler Ebene. Wir freuen uns daher, die Selbstverpflichtung der deutschen Finanzmarktakteure mit zu unterzeichnen. Standard Chartered hat sich 2018 in Übereinstimmung mit dem Pariser Abkommen verpflichtet, Emissionen im Zusammenhang mit den Finanzierungen, die wir unseren Kunden zur Verfügung stellen, „zu messen, zu steuern und letztlich zu reduzieren”. Als Gruppe unterstützen wir unsere Kunden beim Übergang in eine kohlenstoffarme Zukunft. Hierfür haben wir unseren Rahmen für die Finanzierung und Unterstützung von sauberen Technologien und erneuerbaren Energien bis 2025 auf 35 Milliarden US-Dollar erhöht. Unser Schwerpunkt liegt auf den Schwellenländern, da diese am stärksten vom Klimawandel betroffen sind, aber auch die größten Chancen haben direkt auf neue kohlenstoffarme Technologie zu setzen.“